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STOPP ÖKOZID

Das 5. Verbrechen gegen den Frieden, die Sicherheit und das Wohl der Menschheit 

EINE GLOBALE INITIATIVE FÜR DIE STRAFBARKEIT SCHWERER UMWELTZERSTÖRUNGEN ALS VÖLKERRECHTSVERBRECHEN

Die Eradicating Ecocide Global Initiative setzt sich seit März 2010 dafür ein, schwere Umweltzerstörungen – namentlich Ökozid - zu einem Völkerrechtsverbrechen zu erklären und damit dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag die Zuständigkeit  für ihre strafrechtliche Verfolgung zu  übertragen. Das Anliegen wird inzwischen weltweit von  prominenten Befürwortern,  Organisationen und Parteien unterstützt.

Beispiele für schwere Umweltzerstörungen (Ökozid) finden Sie hier.

Die Eradicating Ecocide Global Initiative wurde im März 2010 von der britischen Juristin und Aktivistin Polly Higgins ins Leben gerufen.

Sie möchten uns als Redner einladen? Schreiben Sie an info@oekozid.org!

Oekozid.org wird zur Zeit überarbeitet. Einige Seiten und Dokumente stehen daher zeitweise nicht zur Verfügung. Danke für Ihr Verständnis! 

NEWS – NEWS – NEWS – NEWS – NEWS – NEWS – NEWS 

2014-News 

März 2014

Einladung zur Podiumsdiskussion: Umwelt- und Klimaschutz

Am 15. März spricht Julika Dittrich  bei der Podiumsdiskussion des Evangelischen Arbeitskreises für Umweltfragen:

„Umwelt- und Klimaschutz – Fixer Bestandteil unseres Lebens? Wo fängt das Bemühen des Einzelnen an, unsere Umwelt und das Klima zu schützen? Und wo hört sich alles auf?“

 

Wann? Samstag, 15. März 2014 um 16 Uhr


Wo?  Weinbergkirche, Börnerg.16, 1190 Wien 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

Februar 2014

FACT SHEET – überarbeitet und aktualisiert!

Ihnen fehlt der Überblick? Informieren Sie sich selbst und andere – lesen und verbreiten Sie unser aktuelles Fact Sheet! Auf zwei Seiten fasst das Fact Sheet die wichtigsten Information zusammen. Das Fact Sheet kommt wieder im Layout des EU-Umweltbüros und kann hier heruntergeladen werden.

 

 

Öffentlicher Vortrag in Wien: März 2014

Februar 2014

Am 3.März 2014 gibt es wieder einen öffentlichen Vortrag mit Julika Dittrich in Wien, Veranstalter ist der Katholische Akademiker/innenverband der Erzdiözese Wien.

Wann? Montag, 3. März um 19 Uhr

Wo? Otto-Mauer-Zentrum / Währinger Str. 2-4 / 1090 Wien

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Nähere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

2013 -NEWS

Oktober/November: Öffentliche Vorträge in Wien und München

Oktober 2013

Wo immer auf unserem Planeten ein Ökozid geschieht: Er geht uns alle an. Wir oder unsere Kinder und Kindeskinder sind davon betroffen.

Im Oktober und November finden in Wien und München mehrere öffentliche Vorträge mit Julika Dittrich statt, die zu den Inhalten, Zielen und Hintergründen der Stopp Ökozid-Initiative (Eradicating Ecocide Global Initiative) informieren. Julika Dittrich ist deutsche Juristin, seit Ende 2010 für die Eradicating Ecocide Initiative tätig und leitet zurzeit die Aktivitäten der Initiative im deutschsprachigen Raum.

Wien: 20.Oktober und 21.November

München: 13. und 14.November

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. In einigen Fällen ist eine Voranmeldung nötig. Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie hier.

 

„Es gibt keinen Planeten B”- Internationale Strafbarkeit des Ökozids im Wahlprogramm der Grünen Österreich

September 2013

© Die Grünen

Mit ihrem Wahlprogramm für die nächste Legislaturperiode setzen die Grünen in Österreich ihr Engagement für eine internationale Strafbarkeit des Ökozids fort. Ein Entschließungsantrag der Grünen vom April diesen Jahres fordert die Bundesregierung bereits auf, sich für die Strafbarkeit des Ökozids als Völkerrechtsverbrechen einzusetzen und den Prozess bei den Vereinten Nationen anzustoßen.

Helfen Sie uns, möglichst viele Politkerinnen und Poliker in Österreich für die Verwirklichung dieses Anliegens zu gewinnen! Schreiben Sie an die/den UmweltsprecherIn der Parteien, den Bundeskanzler und/oder den Außenminister und bitten Sie sie/ihn, sich für die internationale Strafbarkeit des Ökozids als Völkerrechtsverbrechen einzusetzen. Besonders vor der kommenden Nationalratswahl im September 2013 ist dies eine gute Möglichkeit, Ihre/n Abgeordneten auf Umweltthemen zu lenken oder sie/ihn auf das Thema aufmerksam zu machen.

Ihnen fehlt der Überblick? – Das neue FACT SHEET ist da! 

August 2013

Informieren Sie sich selbst und andere – lesen und verbreiten Sie unser aktuelles Fact Sheet! Auf zwei Seiten fasst das Fact Sheet die wichtigsten Information zusammen. Das Fact Sheet wird unter anderem vom EU-Umweltbüro herausgegeben und kann hier heruntergeladen werden.

Was können Sie noch tun?Avaaz- Petition in Österreich

Haben Sie schon die aktuelle Avaaz-Petition in Österreich unterschrieben?

Mit einer Avaaz-Bürgerpetition können in Österreich auch Bürgerinnen und Bürger die Bundesregierung aufrufen, sich bei den Vereinten Nationen (UNO) für die internationale Strafbarkeit schwerer Umweltverbrechen einzusetzen. Die Petition können Sie hier unterschreiben.

Gib der Erde mehr Gewicht – Design Studenten werben erfolgreich für ein Ende des Ökozids

Juli 2013

Es ist Sommer und damit die Zeit der Festivals, Straßen- und Sommerfeste. Sie wollen das schöne Wetter nutzen und sich engagieren? Sie wissen nur nicht wie und brauchen einfach ein paar Ideen? Design Studentinnen und Studenten der FH Salzburg beschäftigten sich ein Semester lang mit der Frage, wie sie die Öffentlichkeit für eine Strafbarkeit des Ökozids mobilisieren können. Im Mittelpunkt stand bei den jungen Designern die Werbung für die Unterschriftensammlungen verschiedener Bürgerinitiativen zum Ökozid. Vor allem für die noch bis Januar 2014 laufende Unterschriftensammlung der Europäischen Bürgerinitiative „Stoppen wir den Ökozid in Europa“ wurden zahlreiche Projekte entwickelt.

Also –  Lust, sich zu engagieren? Viele der entwickelten Ideen lassen sich ganz einfach umsetzen. Anleitungen und Materialien finden Sie hier.

Wiener Menschenrechtskonferenz „Vienna+20 – Menschenrechte in der Krise“ fordert Strafbarkeit schwerer Umweltverbrechen

Juni 2013

Die Menschenrechtskonferenz „Vienna+20-Meschenrechte in der Krise“ erklärt in ihrer Abschlusserklärung die strafrechtliche Regelung von Umweltzerstörungen auf internationaler Ebene zu einem Anliegen der Völkergemeinschaft.

Die Vienna+20 Declaration macht einmal mehr deutlich, dass die Verwirklichung von Menschenrechten auf eine intakte Umwelt angewiesen ist und Menschrechtsschutz und Umweltschutz nicht getrennt betrachtet und verfolgt werden können. In mehreren Punkten fordert die Abschlusserklärung die Umsetzung wichtiger umweltpolitischer Ziele als Voraussetzung für einen effektiven Menschenrechtsschutz. Zu den konkreten Forderungen der Vienna+20 Declaration gehört unter anderem die Einführung und Stärkung von Rechenschaftspflichten und Partizipationsrechten, die konsequente Verfolgung von Umweltverbrechen und die Erklärung des Ökozids zu einem Völkerrechtsverbrechen.

Avaaz-Petition Österreich geht online! Aufruf an Bundeskanzler Faymann – ab sofort kann unterschrieben werden!

Juni 2013

Seit Ende Oktober 2012 sind wir in Österreich aktiv - seitdem hat sich viel getan. Politiker, NGO-Vertreter und Prominente setzen sich inzwischen öffentlich für die internationale Strafbarkeit des  Ökozids ein und rufen die Bundesregierung zum Handeln auf. Ab sofort können auch Sie das tun und viel damit erreichen. Mit einer Avaaz-Petition in Österreich kann die Bundesregierung ab sofort aufgerufen werden, bei den Vereinten Nationen die Initiative für die internationale Strafbarkeit schwerer Umweltverbrechen (Ökozid) zu ergreifen. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit und unterschreiben Sie den Aufruf an Bundeskanzler Faymann. Zur Petition geht es hier.

Mai 2013

Polly Higgins begeistert bei ERDgesprächen in Wiener Hofburg vor rund 700 Gästen 

Mit Julika Dittrich, GFerin Eradicating Ecocide Deutschland&Österreich
Foto: © Rupert Pessl

Im Rahmen der größten grünen Vortragsveranstaltung, den Erdgesprächen, präsentierte Polly Higgins am 16.Mai in der Wiener Hofburg in Österreich ihren Vorschlag für ein weltweit gültiges Ökozid-Gesetz.

Polly Higgins trat gemeinsam mit Tim Jackson, Ökonom und Autor von “Wohlstand ohne Wachstum”, Greenpeace-CEO Alexander Egit sowie Harald Katzenschläger, Gründer der Dreamacademia als Vortragende bei den 6. ERDgesprächen von Neongreen Network vor rund 700 Gästen auf. Bill McKibben, Sachbuchautor und Gründer der Klimaschutzorganisation 350.org, wurde live aus denUSA zugeschaltet.

“Bottom Up” war auch in diesem Jahr das Motto der ERDgespräche, die dieses Jahr bereits zum 6.Mal von der Gründerin Angie Rattay, Adam Pawloff und ihrem Team ausgerichtet wurden. Wir danken dem Team vom Neongreen Network für die Zusammenarbeit und die umfangreiche Unterstützung unserer Initiative in Österreich.

Österreich soll Umweltverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof klagbar machen

Mai 2013

Österreich soll die Initiative für die internationale Strafbarkeit des Ökozids ergreifen. Diese Forderung formulierten Anwältin Polly Higgins, Grünen-Gründerin Freda Meissner-Blau und Greenpeace-Geschäftsführer Alexander Egit im Rahmen einer Pressekonferenz anlässlich der sechsten ERDgespräche in Wien.

Mehr können Sie hier nachlesen.

 

Polly Higgins kommt zu den Erdgesprächen nach Wien: 16 .& 17.Mai 2013

April 2013

Am Donnerstag, den 16.Mai 2013 wird Polly Higgins bei Österreich’s größte grüner Vortragsveranstaltung, den Erdgesprächen, auftreten.

Bereits zum 6.Mal finden in diesem Jahr die Erdgespräche unter dem Motto “Bottom up”statt. Neben Polly Higgins begeistern sie dort Tim Jackson, Bill McKibben, Alexander Egit und Harald Katzenschläger mit spannenden Vorträgen. Ein anschließnder Netzwerkabend bietet Möglichkeiten zum Austausch.

Für die Teilnahme an den Erdgesprächen können Sie sich hier anmelden!

Am Freitag den 17.Mai 2013 geht es weiter mit dem EARTHaction Workshop. Die Teilnehmer/innen verbringen einen Tag bei der oekostrom AG, um mit Polly Higgins weltverändernde Ideen rund um das Thema Ökozid zu entwickeln.

Anmeldung: global@neongreen.net

Die Grünen Österreich fordern Regierung auf, sich für die internationale Strafbarkeit des Ökozids einzusetzen

April 2013

April 2013 – Mit einem Entschliessungsantrag fordern die grünen Abgeordneten Christiane Brunner, Judith Schwentner und Eva Glawischnig-Piesczek die österreichische Bundesregierung auf, sich für die Anerkennung des Ökozids als Völkerrechtsverbrechen einzusetzen.

Einen entsprechenden Entschließungsantrag reichte die Nationalratsabgeordnete Christiane Brunnerwährend der

Nationalratssitzung Ende April ein. Der Antrag wurde dem Umweltausschuss zugewiesen, der hierzu weiter beraten wird. Konkret verlangen die Abgeordneten auf internationaler Ebene die Aufnahme des Ökozids als fünftes Verbrechen gegen den Frieden vorzuschlagen und sich für die Umsetzung einer weltweiten Strafbarkeit des Ökozids einzusetzen.

Den Entschließungsantrag können Sie hier nachlesen.

Petra Bayr, Nationalratsabgeordnete (SPÖ), Österreich, ruft anlässlich des Tag des Wassers zur Unterstützung der EBI “Stoppen Wir den Ökozid in Europa” auf!

März 2013

Bayr zum Tag des Wassers (21.März 2013): Verbrechen gegen die Umwelt müssen strafbar werden

Anlässlich des Internationalen Tags des Wassers erinnert Petra Bayr, SPÖ-Bereichssprecherin für globale Entwicklung, dass viel zu viele Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben: “Fast 780 Millionen Menschen haben weltweit keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 3,4 Millionen Menschen sterben jedes Jahr an Folgekrankheiten von verunreinigtem Wasser.” Die Gründe für fehlendes Trinkwasser sind vielfältig. Einer ist Verunreinigung durch Unternehmen oder Organisationen, die meist ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen bleibt. “Weil Verbrechen gegen die Umwelt nicht vor nationalen Grenzen halt machen, ist es wichtig, ein grenzüberschreitendes Instrument für den Umweltschutz zu haben”, ist Bayr von dem länderübergreifenden Ansatz überzeugt.

EUROPÄISCHE BÜRGERINITIATIVE “STOPPEN WIR DEN ÖKOZID IN EUROPA”

Januar 2013

Bild (v.l.n.r): Keith Taylor (MEP), Polly Higgins, Jo Leinen (MEP), Prisca Merz (Leitung BürgerInnenauschuss), Jo Leinen (MEP)

Mit einer Auftaktveranstaltung im Europäischen Parlament wurde die Unterschriftensammlung für die EBI am 22.Januar 2013 offiziell eingeleitet. Zur Veranstaltung eingeladen haben die MEPs Jo Leinen (SPD Deutschland) von der Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialisten & Demokraten im Europäischen Parlament sowie Eva Joly (Frankreich Europe Écologie) und Keith Taylor (Green Party, Vereinigtes Königreich) von der Fraktion der Grünen / Freie Europäische Allianz. Polly Higgins trat als Gastrednerin auf. 

2012 -NEWS

DEZEMBER-NEWS

Gastvortrag und Intensiv-Workshop an der Universität für Bodenkultur Wien (BoKu) 

Ende November stellte Polly Higgins im Rahmen eines Gastvortrages an der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) die Hintergründe und Ziele des Ökozid-Gesetzes vor. Potentielle Multiplikatoren konnten die Inhalte des Vortrages am nächsten Tag im Rahmen eines eintägigen Intensiv-Workshops  vertiefen. Achtzehn Teilnehmer hatten die Möglichkeit, im direkten Austausch die Mechanismen und Auswirkungen eines Ökozid-Gesetzes besser zu verstehen und zu diskutieren. Die Kurzausbildung hilft Multiplikatoren, sich in der Öffentlichkeit  informiert für das Ökozid-Gesetz einzusetzen und unterstützt ihre Vernetzung.

Beide Veranstaltungen wurden in Kooperation mit dem Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU Wien angeboten.

NOVEMBER-NEWS

Polly begeistert mit ihrer Eröffnungsrede beim Elevate Festival in Graz

Photo: Lupi Spuma

Polly Higgins begeisterte mit ihrer Eröffnungsrede beim diesjährigen Elevate Festivals. Neben Polly Higgins waren in diesem Jahr die Trägerin des Alternativen Nobelpreises Vandana Shiva, Physikerin und Aktivistin, sowie die ehemalige US-Kongressabgeordnete und Präsidentschaftskandidatin der Green Party von 2008 Cynthia McKinney eingeladen, die via Live-Stream mit Polly Higgins die Plattform teilten. Ein besonderes Highlight war  außerdem eine Videobotschaft von Noam Chomsky.

OKTOBER-NEWS

Polly Higgins kommt nach Österreich: HUB Vienna, Grüne Bildungswerkstatt und das Elevate Festival laden ein!

 

Polly Higgins kommt nach Österreich. Gemeinsam mit Julika Dittrich wird sie sich mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft treffen sowie an mehreren Abenden in Wien und Graz zu den Inhalten und Hintergründen der Kampagne sprechen. Alle Veranstaltungen sind öffentlich.

 

Montag, 22.Oktober, 18.30 Uhr
HUB Vienna, Lindengasse 56, Top 18-19, 1070 Wien

Dienstag, 23.Oktober, 19.30 Uhr
C3 – Centrum für Internationale Entwicklung, Sensengasse 3,1090 Wien

Mittwoch, 24.Oktober, 19.30 Uhr
Eröffnungsrede Elevate Festival Graz