Was Kann Ich Tun?

1. Politik

Seit Ende Oktober 2012 ist die Eradicating Ecocide Global Initiative (kurz: Stopp-Ökozid-Initiative) in Österreich aktiv. Seitdem hat sich viel getan. PolitikerInnen, NGO-VertreterInnen und Prominente setzen sich inzwischen öffentlich für die internationale Strafbarkeit des Ökozids ein und rufen die Bundesregierung in Österreich zum Handeln auf. Ein parlamentarischer Entschließungsantrag vom April 2013 fordert die österreichische Bundesregierung dazu auf, den Prozess für die internationale Strafbarkeit des Ökozids bei den Vereinten Nationen (UNO) anzustoßen.

Schreiben Sie an die/den UmweltsprecherIn der Parteien, den Bundeskanzler und/oder den Außenminister und bitten Sie sie/ihn, sich für die internationale Strafbarkeit des Ökozids als Völkerrechtsverbrechen einzusetzen.

2. Unterschriftensammlungen

Sie können ihre Stimme für eine der laufenden Unterschriftensammlungen abgeben.

2.1. In Österreich können mit einer Avaaz-Bürgerpetition auch BürgerInnen die Bundesregierung auffordern, sich bei den Vereinten Nationen (UNO) für die internationale Strafbarkeit schwerer Umweltzerstörungen einzusetzen.

2.2. Die globale Unterschriftensammlung Wish20 wurde von der Eradicating Ecocide Global Initiative ins Leben gerufen, um die weltweit wachsende Unterstützung für eine internationale Strafbarkeit des Ökozids demonstrieren und kann hier unterschrieben werden.

2.3. Im Januar 2014 haben sich verschiedenen Organisationen zusammengeschlossen, um gemeinsam die Einrichtung eines Europäischen Umweltstrafgerichtshofs sowie die Erweiterung der Zuständigkeiten des IStGH auf schwere Umweltzerstörungen zu fordern. Zu den Organisationen gehören die Vereinigung ehemaliger Umweltminister (l’Association des Anciens Ministres de l’Environnement: AME-DIE) sowie der Supranational Environmental Justice Fund. Die „Charter of Brussels“ kann hier unterschrieben werden.