Polly Higgins wurde 1968 geboren und verbrachte ihre Kindheit im Westen von Schottland, in Stirlingshire und den Highlands. Als Studentin verbrachte Sie einige Zeit in Österreich und lernte dort den österreichischen Künstler und Ökologen Hundertwasser kennen. Die Bekanntschaft mit Hundertwasser  prägte Polly’s Naturverständnis.

Ihre Jahre als Rechtsanwältin an den Londoner Gerichten brachten sie zu dem Schluss, dass die Erde eine gute Anwältin braucht. Die Erde wurde misshandelt, aber  die Werkzeuge, die ihr für eine Verteidigung zur Verfügung standen, reichten nicht aus. Die Gesetze zum Schutz der Erde existierten schlicht und ergreifend nicht.

Vom Ecologist zu einem der “Worlds Top 10 visionären Denker ” gewählt, unterbreitete Polly Higgins im April 2010 den Vereinten Nationen den Vorschlag Ökozid zum fünften Verbrechen gegen den Frieden zu erklären und damit den bisherigen vier Verbrechenstatbestände des Völkerrechts Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen und Verbrechen der Aggression um einen Tatbestand zu erweitern.

Polly erhielt diverse Nominierungen und wurde zum “The Planet’s Lawyer” von den 2010 Performance Awards gewählt. Das Kult US-Online-Magazin Planet Green erklärte sie zu einem der Top “unreasonable people”, weil sie sich weigert, die Norm zu akzeptieren und The Guardian bejubelte sie als eine ihrer Green Heroes working for the right kind of environmental change.

Weitere Informationen zu Polly Higgins finden Sie auf ihrer Webseite.