Prominente Befürworter

Prominente Befürworter einer weltweiten Strafbarkeit des Ökozids

Die Initiative für eine weltweite Strafbarkeit des Ökozids wird von zahlreichen prominenten und einflussreichen Befürwortern unterstützt. Hier können Sie lesen, was Persönlichkeiten aus Bereichen wie Umweltschutz, Friedensbewegung, Recht und Politik zu sagen haben.

UMWELT & MENSCHENRECHTE:

Nnimmo Bassey, Vorsitzender von Friends of the Earth International und Vorstandsvorsitzender von Environmental Rights Action: “Ich glaube vollkommen an diese Sache. Die Erklärung des Ökozids zu einer anerkannten Straftat wird dem unverantwortlichen Handeln von Funktionären, die sich hinter Unternehmensfassaden verstecken, um Leben zu zerstören und dem Planeten zu schaden, eine Grenze setzen.“

“Die umweltschädlichen Handlungen von Staaten und Konzernen sind Akte der Aggression gegen die Natur und gegen die Menschheit. Sie sind extreme Handlungen von Massenvernichtung, die den Planeten in katastrophaler Weise beeinflussen können. Diese Taten müssen für das, was sie sind, anerkannt und angemessen bestraft werden. Dieses “Law of Ecocide” ist vielleicht der einzige Weg, um Klima- Verbrecher ihr kriminelles Tun oder Unterlassen überdenken zu lassen. ”

Jane Goodall, Primatologin, Gründerin des Jane Goodall Instituts und UN-Botschafterin des Friedens: “Das Konzept des Ökozids ist längst überfällig. Es könnte zu einer wichtigen Veränderung in der Wahrnehmung der Menschen von der aktuellen ökologischen Krise führen und wie sie darauf reagieren.”

 

Vandana Shiva, Philosophin und Umweltschützerin: “Der Ökozid-Prozess (Anm.: Fiktiver Prozess am Obersten Gerichtshof von England und Wales im Jahr 2011) ist ein sehr wichtiger Schritt, um uns die Gewalt bewusst zu machen, die das Fundament der heutigen Wirtschaft ist. Wir brauchen ein anderes Modell, das nicht gewalttätig ist. Ein Modell, das Frieden mit der Erde macht. Ökozid muss aufhören. Das Ideal des grenzenlosen Wachstums basiert auf unbegrenzten Verletzungen der Rechte der Erde und der Rechte der Natur. Das ist Ökozid. Wir müssen die Zerstörung der eigentlichen Grundlage des Lebens auf der Erde und des menschlichen Überlebens stoppen.”

Pablo Solón, Boliviens ehemaliger Chef-Unterhändler des Klimawandels: “Denken Sie an den Menschen nicht an das Geschäfte machen. Sie sind verantwortlich für das, was der größte Genozid und Ökozid des 21. Jahrhunderts sein kann.”

 

Francesca de Gasparis, Green Belt Movement, Direktorin der Europäischen Niederlassung: “Wir haben einen Punkt in der Geschichte erreicht, an dem es unmöglich ist, den weit verbreiteten Schaden, den wir – die Menschheit – der Erde bringen, zu ignorieren. Die Erklärung des Ökozids  zum Verbrechen ist ein wesentlicher und zeitlich angebrachter Schritt, der es der internationalen Gemeinschaft ermöglichen wird, diejenigen zur Verantwortung zu ziehen, die die ökologisch destruktivsten Handlungen unternehmen.”

Maude Barlow, Aktivistin, Autorin und ehemaliger Senior Advisor on Water an die UN-Generalversammlung: “Unbegrenztes Wachstum geht von unbegrenzten Ressourcen aus und dies ist der Ursprung des Ökozids. Um die steigenden Anforderungen unserer verbraucherbasierten kapitalistische System zu füttern, haben wir Menschen die Natur als eine große Ressource für unser persönliches Vergnügen, unsere Bequemlichkeit und unseren Gewinn gesehen und nicht als ein lebendiges Ökosystem aus dem alles Leben kommt. Die ganze Natur zur Ware zu erklären ist der nächste Schritt ihrer Zerstörung. Die Erde ist nicht dazu da, um von uns geplündert zu werden. Die Natur hat Rechte, wie alles, das existiert.”

Jon Love, Programmdirektor Pachamama Alliance: “Der von Polly Higgins vorgeschlagene rechtliche Rahmen für Ökozid kann ein entscheidender Schritt in Richtung eines gerechten, nachhaltigen und blühenden Lebens für alle sein. Es ist eindeutig ein moralisches Verbrechen, die lebenserzeugende Kapazität der Erde zu zerstören und die vielfältigen Lebensformen zu vernichten, mit denen wir diesen Planeten teilen. Es sollte auch ein gesetzlich anerkanntes Verbrechen sein.”

Jonathon Porritt, Gründer und Direktor der NGO Forum for the Future, ehemaliger Vorsitzender der Kommission für nachhaltige Entwicklung: “Es gab einmal eine Zeit, in der Menschen schweren Schäden an der Umwelt angerichtet haben, ohne Kenntnis über mögliche Konsequenzen ihres Handelns. Diese Rechtfertigung steht uns nicht länger zur Verfügung und das sichere Wissen, das wir jetzt haben, bringt ebenso sicher moralische Verpflichtungen. In diesem Zusammenhang ist die Idee, Ökozid zur Straftat zu erklären, zeitlich angebracht und überzeugend.”

Daryl Hannah, Schauspielerin und Umweltaktivistin: “Ökozid ist ein Verbrechen gegen JEDE Lebensform! Großen Respekt und Liebe”

 

 

FRIEDEN:

Vijay Mehta, Vorsitzender der Vereinigung für den Frieden: “Der katastrophale Zustand der Umwelt, die Zerstörung, Beschädigung oder der Verlust von Ökosystemen im großen Maßstab geschieht jeden Tag, da immer mehr Kohlenstoff-Emissionen durch die steigende Industrieproduktion in unsere Welt emittiert werden. Der beste Weg, diesen Zustand zu überwinden und die Zukunft künftiger Generationen zu sichern ist, Polly Higgins vorgeschlagenes “Law of Ecocide” zu übernehmen.”

Dick Hazlehurst, Rotary Peace Fellows - Koordinator: “Im Namen der Rotary Peace Fellows, die am Rotary Peace Centre der Universität von Bradford, England, studiert haben bzw noch studieren werden, schreibe ich ihnen, um unsere kollektive Unterstützung für ihre Botschaft zum Ausdruck zu  bringen, mit der sie bei der World Peace Conference in Berlin am 26. August 2011 auftreten werden. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg mit Ihrer Kampagne, Ökozid zu einem Verbrechen gegen den Frieden erklärt zu bekommen. Wir teilen Ihre Sorge und Angst um die Zukunft der Menschheit und allen Lebens auf unserem Planeten, und wir hoffen, dass die Vereinten Nationen und unter ihrer Führung alle Nationen Maßnahmen ergreifen werden, um den entsetzlichen Schaden, den wir gemeinsam an unserer Umwelt anrichten, zu verlangsamen und schließlich umzukehren.”

World Peace Prayer Society, Europäische Niederlassung: “Die World Peace Prayer Society begrüßt die Kampagne von Frau Polly Higgins zur Anerkennung des Ökozids als Verbrechen gegen den Frieden. Einer unserer Aktivitäten ist es, für den Frieden der Natur zu beten. Wir unterstützen deshalb ihre Bemühungen, die schweren Schäden an unserer Umwelt und an diesem wunderbaren Planeten zu stoppen. Möge Friede in der Natur sein – Möge Friede auf Erden sein.”

Jill Gough, National Secretary CND Cymru: “Ein”Law of Ecocide” könnte ein realer Weg zur Neuausrichtung unserer Werte sein und in das menschliche Bewusstsein die Tatsache bringen, dass die wichtigsten Dinge in der Welt nicht gekauft oder verkauft werden können. Alles Leben und die Erde sind miteinander verbunden. Wenn Menschen weiterhin den Planeten schädigen, sei es für multinationalen Gewinn oder durch konventionelle oder Atomkriege, werden Konflikte wahrscheinlicher und letztendlich wird alles Leben zerstört. Ein”Law of Ecocide” ist ein mutiger erster Schritt. Wir müssen jetzt handeln.”

RECHT:

Michael Mansfield QC, führender Anwalt für Menschenrechte: “Wenn wir in der Vergangenheit ein Unternehmen für die Zerstörung der Umwelt zur Verantwortung gezogen haben, wer saß dann auf der Anklagebank? Alles, was das Gericht tun konnte, war gegen das verantwortliche Unternehmen eine Geldstrafe zu verhängen. Und wer hat diese Geldstrafe gezahlt? Wir, denn die Unternehmen haben die Kosten der Geldstrafe an den Kunden weitergegeben und damit hatte sie im Endeffekt keine Wirkung. Aber wer ist verantwortlich? Reale Menschen in den Unternehmen. Und das “Law of Ecocide” richtet sich nicht nur an Unternehmen sondern zieht vielmehr den Einzelnen zur Verantwortung … Eigenverantwortung ist der einzige Weg, der zu Veränderungen führen wird.

Andrew Waite, Anwalt für Umweltrecht, ehemaliger stellvertretender Vorsitzender für Westeuropa der World Conservation Union (IUCN), Kommission für Umweltrecht und ehemaliger Präsident der European Environmental Law Association:Ich denke, es ist eine gute Idee, Ökozid zum Verbrechen zu erklären, es ist eine gute Idee, es zu einem der schwersten Verbrechen zu erklären, und es sollte auch in solchen Fällen zu einem Verbrechen erklärt werden, in denen Menschen fahrlässig oder in anderer Weise schuldhaft gehandelt haben.”

Melanie Strickland from Wild Law UK: “Ich sehe die Allgemeine Erklärung der Rechte der Mutter Erde und Die Rechte der Erde Hand in Hand gehen mit dem Verbrechen des Ökozids, wie zwei Seiten einer Medaille. Diese Kampagne, soweit ich sie bisher erlebt habe, ist sehr effektiv und die Menschen, die an ihr beteiligt sind, äußerst engagiert und die besten Leute, um diese voranzubringen.“

 

David Hart QC, Anwalt für Umweltrecht: “Es ist eine Idee, die einfach kommen muss, [Kriminalisierung der Umweltzerstörung]. Es wandelt etwas, das die Menschheit als Ganzes als ein Verbrechen sieht in etwas, das international anerkannt ist.”

 

 

Michael Stewart SC, President of the Australian Bar Association:” Dies [die Ungerechtigkeit, Unternehmen als" juristische Person "anzuerkennen] wird meines Erachtens durch die Tatsache verschärft, das es das oberste Recht von Unternehmen zu sein scheint, auf Kosten von allem anderen Profit zu machen. Das oberste Prinzip, das primäre Prinzip, das, vor dem sich alle beugen, ist die akzeptierte Verpflichtung des Unternehmens und ihrer Direktoren zum Gewinn.“

Judge Christopher Weeramantry, ehemaliger Vize-Präsident des Internationalen Gerichtshofs und WFC-Ratsmitglied: “Wenn die Menschen der Steinzeit in der Lage gewesen wären, Schäden an der Umwelt und für unsere Generation herbeizuführen, hätten wir sie als Wilde, Bestien und Barbaren verurteilt. Unsere Generation und besonders diejenigen, die speziell mit der Sorge für die Umwelt betraut sind, werden sich vor dem Gerichtshof der Geschichte für unser Versagen und unseren Missbrauch von Vertrauen verantworten müssen.”

Simon Hamilton, Mitbegründer und Leiter The Hamilton Group. “Als Entwickler und Organisator  des fiktiven Prozesses am Obersten Gerichtshof des Vereinigten Königsreiches habe ich die Argumente für und gegen ein Verbrechen des Ökozids kennenglernt. Ich bin davon überzeugt, dass die Erklärung des Ökozids zu einem Verbrechen gegen den Frieden Staatsoberhäupter sowie diejenigen, die Unternehmen leiten sehr genau über die Genehmigung von Aktivitäten nachdenken lassen wird, die zu großen Umweltschäden führen können.

Restaurative Justiz in das vorgeschlagenen “Law of Ecocide” als Teil des Verfahrens einzuarbeiten kann nur dabei helfen, mehr Verständnis und Bewusstsein für die Notwendigkeit zur Veränderung unseres Denkens herbeizuführen und das Bewusstsein für die Schäden an Mensch und Nicht-Menschen durch den Einsatz nicht-nachhaltiger extraktiver Verfahren herzustellen.”

POLITIK:

Kennedy Graham, Parlamentarier, Neuseeland: “Es gibt eine wachsende Bewegung, “Ökozid” – die umfangreiche Zerstörung der natürlichen Umwelt – zu einem internationalen Verbrechen zu erklären. Friends of the Earth haben vorgeschlagen, dass “ein “Law of Ecocide” der einzige Weg sein könnte, um Klima-Verbrecher ihr kriminelles Tun und Unterlassen überdenken zu lassen”. Eine führende Aktivistin, Polly Higgins, bereiste Neuseeland Anfang dieses Jahres. Aber Ökozid könnte relevanter für Unternehmen oder Einzelpersonen sein- es bedarf einiger Anstrengung, um nationale politische Führungskräfte strafrechtlich wegen des Klimawandels zu belangen”.

Michael Meacher, MP, GB: “Es gibt einige Dinge, die wir einfach nicht tun sollten; eine ganze Menge von Öl tief im Ozean hinterlassen oder große Mengen von borealen Wäldern oder unberührte Wildnis zu zerstören …, um diesen Zuwachs an Öl zu extrahieren. Es gibt eine klare Grenzlinie in der Politik, die noch nicht auf die Umwelt angewandt worden ist. Dies ist, was ein “Law of Ecocide” tun wird. “

 

Keith Taylor, MdEP: “Wir sehen die Zerstörung und Verwüstung unseres Planeten täglich. Dies sind Verbrechen gegen die Umwelt, gegen die Natur, und damit gegen die Menschlichkeit. Es ist Zeit, diese gesetzlich als Verbrechen festzuhalten, weshalb ich Polly Higgins und ihr “Law of Ecocide” unterstütze.”

 

 

Casper ter Kuile, Aktivist und Mitbegründer der UKYCC: “Wenn wir verstehen, dass Verbrechen gegen die Natur Verbrechen gegen uns selbst sind, dann werden wir im Stande sein, Nachhaltigkeit zu erreichen. Ich hoffe, Ökozid [zum Verbrechen zu erklären] wird uns helfen, dorthin zu gelangen.”

 

Jake Leeper, Co-Direktor des UKYCC: “Es ist klar, dass die Etablierung von Ökozid als Verbrechen ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine saubere und gerechte Zukunft ist. Verantwortung für unser Handeln muss heute übernommen werden und nicht nur an zukünftige Generationen weitergegeben werden. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass dies es hierbei nicht nur um Zahlen und Ziele geht, sondern um das Leben von Menschen, Gemeinschaften und die Orte, an denen wir leben.”

Divine Ntiokam, Jugendanwaltschaft aus Kamerun, und Partnership-Koordinator für die Jugend-Task-Force der Earth Charter Initiative: “Die Ökozid – Kampagne hält Menschen im Bewusstsein, wie sie die Mutter Erde schützen können. Jugendliche sollten beteiligt sein, allein schon deshalb weil sie die Führungskräfte von morgen sind und einen Platz benötigen, um ihre künftigen Ziele und Träume zu erreichen.”

RELIGION & SPIRITUALITÄT:

Ervin Laszlo, Präsident Club of Budapest: “In unseren Tagen, in denen der menschliche Einfluss auf die Umwelt mit jedem Tag offensichtlicher wird und sich nicht nur als schädlich für die Umwelt erweist, sondern als eine ernsthafte Bedrohung für das menschliche Leben und Überleben, ist es unerlässlich, dass wir Ökozid zu einem Verbrechen gegen den Frieden erklären.

 

Deepak Chopra, Gründer von The Chopra Center for Well Being: “Ich unterstütze Polly Higgins bei ihrer  großen Idee, Ökozid zu einem Verbrechen gegen den Frieden erklären zu lassen. Es sollte ein Verbrechen sein, denn was wir als ‚die Umwelt‘ bezeichnen ist unserer universeller Körper, die Bäume sind die Lungen, die Flüsse unserer Kreislauf. Wenn unsere Bäume nicht atmeten, würden wir nicht atmen; die Luft ist unser Atem. Es ist unser Körper, den wir töten und deshalb müssen wir es zum Verbrechen erklären. ”